Pressematerial
Statements der Verantwortlichen
In der szenischen Vorarbeit werden bei den Lernenden sowohl die Selbstwahrnehmung, als auch die Wahrnehmung des Gegenübers geschult. Um in eine fremde Rolle einsteigen zu können, muss das eigene Ausdrucksrepertoire erkannt und ausgeweitet werden. Dies führt zu erhöhter sozialer Wachheit innerhalb der Gruppe, denn diese spiegelt in Partner- und Gruppenarbeit die eigene Ausdrucksqualität wieder, wobei auch die Befähigung zu präzisem Feedback trainiert wird.
Das spielerische Ausprobieren unterschiedlicher Identitäten setzt im Lernenden eigene Persönlichkeits-Facetten frei und stärkt dessen Fähigkeit zur Selbstbehauptung.
In der intensiven Endproben-Phase schließlich erleben die jungen Darsteller, wie sich die Arbeit fokussiert auf einen Premierentermin, an dem wiederholbare Leistung auf den Punkt abrufbar sein muss.
So verbinden sich spielerischer und Ergebnisorientierter Ansatz in der Entwicklungs-Phase unseres Schiller-Musicals.
Marie Helle, Regisseurin, Schauspielcoach
Das Singen ist eine ungeheure Herausforderung an den ganzen Menschen.
Die Schülerinnen und Schüler finden einen ganz neuen Zugang zu sich.
Durch die konsequente Arbeit an ihrer Stimme bekommen sie Durchhaltevermögen, sie gewinnen an Präsenz und Disziplin. Sie lernen, sich in der Extremsituation einer öffentlichen Aufführung zu behaupten und tanken dadurch wertvolles Selbstbewusstsein und Zutrauen in Ihre Fähigkeiten.
Eva Schramm, Gesangscoach bei Schiller! - Das Musical
Chorisches Singen und szenisches Agieren als Ensemble ist soziales Lernen. Die Ensemblemitglieder lernen, Impulse aufzunehmen und die Spannung, die sie aufbauen, an die Gruppe weiterzugeben. Im Schutz des Ensembles fällt es leicht, jene Imagination und Kreativität zu entwickeln, welche den musikalischen Vortrag auf eine neue Ebene emporheben kann.
Wolfgang Jauch, Chorleiter bei Schiller! – Das Musical
Als junger Musiker ist das Mitwirken an größeren musikalischen Projekten entscheidend für den eigenen Fortschritt. Man steht vor ganz neuen Herausforderungen und Schwierigkeiten, entdeckt aber gleichzeitig auch neue Stärken. Man erhält Lob für die Dinge, die man lange geübt hat und deshalb bereits gut beherrscht, doch man merkt auch deutlich, was man in naher Zukunft verbessern sollte. Dass diese beiden Aspekte in einem gesunden Verhältnis stehen, ist beim Schiller-Musical des FSG erstmals auch meine Aufgabe und so für mich selbst auch eine ganz neue Herausforderung.
Julian Werz, Bandleiter bei „Schiller! - Das Musical“ und ehemaliger Schüler des FSG - Marbach